Die Räumlichkeiten unserer Kindertagesstätte sind in einer ehemaligen Scheune aus dem frühen 19. Jahrhundert untergebracht. Das Gebäude gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Alt-Wittenau. Die Kita befindet sich auf südwestlicher Seite direkt gegenüber der Dorfkirche, Alt-Wittenau 64.
In der Scheune befinden sich drei konzeptbezogene Räume, in denen bis zu 20 Kinder ab dem 2. Lebensjahr spielen, lernen und sich individuell entfalten können. Wir betreuen die Kinder in jeweils einem Raum im Erd- und im Obergeschoss. Im Obergeschoss befinden sich auch die Kindertoiletten. Ein zweiter Raum im Erdgeschoss ist der Gemeindesaal und wird von uns 2mal in der Woche zum Turnen oder für andere Aktivitäten genutzt. Den Kindern steht ein großer, teilweise beschatteter Garten zur Verfügung, in dem sie nicht nur dem kreativen Spielen nachgehen können, sondern ihnen auch Grundkenntnisse über die Pflanzenwelt durch die ErzieherInnen nahe gebracht werden.
Seit 2005 besteht die Kita in der Scheune als Halbtagskita und ist eine Einrichtung der Jugendhilfe in kirchlicher Trägerschaft der Kirchengemeinde Alt-Wittenau.
Diese Konzeption gibt einen Überblick über Rahmenbedingungen, die inhaltliche Gestaltung und das Miteinander in der Kita in der Scheune und dient als Grundlage unserer Arbeit. Sie wird jährlich überarbeitet. Anregungen sind erwünscht aber wir bitten um Verständnis, dass nicht alle Wünsche umgesetzt werden können.
Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild und feiern mit den Kindern die christlichen Feste im Jahreskreis, besprechen ihre Bedeutung und das Brauchtum. Wir achten bei der Erziehung ebenfalls auf die verschiedenen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen der Familien.
Die Eltern sind ein lebendiger Teil unserer Einrichtung und haben Spaß an der Mitarbeit. Es gibt eine hohe Beteiligung bei den Elternabenden und engagierte Hilfe bei Projekten und im Alltag. Vor der Umwandlung in eine Halbtagskita war unser Kindergarten jahrelang ein "Mini-Club". Dieser zeichnete sich dadurch aus, dass neben einer Erzieherin zusätzlich wechselweise ein Elternteil die 4stündige Betreuung mit gewährleistete.
Das ermöglichte den Eltern einerseits einen intensiven Einblick in den Kindergartenalltag, andererseits bestand die Möglichkeit sich mit eigenen Ideen einzubringen. Dies führte immer zu einer sehr familiären und offenen Atmosphäre.
Wir arbeiten nach dem Berliner Bildungsprogramm. Somit sind die Kinder gut auf den Wechsel in die Grundschule vorbereitet.
Die Kinder unserer Kita kommen aus ganz Reinickendorf.
Unsere Einrichtung ist eine Begegnungsstätte für Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern und Traditionen, mit und ohne Behinderungen, sowie Kindern aus verschiedenen sozialen Schichten und Familienkonstellationen.
Unsere Kita ist täglich von 8.30-13.30 geöffnet. Wir bieten eine flexible Bringzeit zwischen 8.30-9.00 Uhr und eine Abholzeit zwischen 13.00-13.30 Uhr.
Wir schließen die Kita jedes Jahr für 25 Tage: 3 Wochen in den Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr, Buß-/Bettag, Betriebsausflug, Fortbildungs-/Konzeptionstage.
Da bei uns 3 Facherzieherinnen für Integration im Team arbeiten, bieten wir auch Integrationsplätze für Kinder mit Förderbedarf.
Der aktuelle Personalschlüssel orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben und berechnet sich nach Alter, Betreuungsdauer und eventuellem Förderbedarf der Kinder.
Wir richten uns nach den Vorgaben des Berliner Bildungsprogramms und integrieren alle Bildungsbereiche in unsere Arbeit. Das durch den Berliner Senat zur Verfügung gestellte Sprachlerntagebuch wird für jedes Kind als Portfolio geführt und dokumentiert den individuellen Lernfortschritt.
Das Kind steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Es trägt von Geburt an eine Grundausstattung an Wahrnehmungsfähigkeiten in sich und erschließt sich neugierig die Welt. Wir reagieren darauf mit einem bedarfsgerechten Angebot entsprechend dem jeweiligen Alter, dem Entwicklungsstand und der Lebenssituation des Kindes. Beobachtungen und Dokumentationen werden genutzt, um individuelle Bildungsverläufe und Selbstbildungsprozesse bestmöglich zu unterstützen.
Als gesetzliche Grundlage ist für uns das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) §22 bindend. Es beschreibt die Grundsätze der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen.
Die seelische und körperliche Gesundheit der Kinder ist uns nicht nur sehr wichtig, sondern sie ist auch Voraussetzung für altersgemäße Entwicklung. Deshalb ist §8a Kindeswohlgefährdung (Sozialgesetzbuch VIII Kinder- und Jugendhilfe) ebenfalls für uns bindend. Bei Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung beraten wir uns zunächst im Team und suchen das Gespräch mit den Eltern. Wir nehmen auch die Möglichkeit wahr einen Kinderschutzbeauftragten und den Träger um Unterstützung zu bitten. Bei bestätigten Verdachtsfällen arbeiten wir mit dem Jugendamt zusammen.
Wir nehmen jedes Kind als selbständiges Geschöpf Gottes mit all seinen Stärken und Schwächen an.
Kinder eignen sich die Welt an durch Spielen, Probieren und Experimentieren. Kinder wollen selbständig, aktiv und autonom sein. Kinder sind neugierig - von Anfang an. So werden sie geboren.
Wir begleiten Kinder in ihrem Aufwachsen und eröffnen ihnen in Ergänzung zur Familie Lebens-und Lernräume. Dabei bieten wir Sicherheit und Schutz damit sie sich angst frei entwickeln können.
Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Kita. Da wir unsere Einrichtung nicht als Aufbewahrungsstätte sehen, sondern als Lebensraum für Kinder, ist es uns wichtig den Alltag und das Zusammenleben in der Kita gemeinsam mit den Kindern zu gestalten. Wir gestalten den Alltag also mit den Kindern und nicht für die Kinder.
Das bedeutet für uns, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen, einzubeziehen und sie an vielem, was das alltägliche Zusammenleben betrifft, zu beteiligen.
Wir sehen die Kinder als kompetente kleine Menschen, die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten. Wir trauen den Kindern etwas zu, nehmen sie ernst und begegnen ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung.
Jedes Kind hat die gleichen Rechte, egal welchem Geschlecht es angehört, gleich welche soziale und ökonomische Situation seine Eltern haben, gleich welcher ethnischkulturellen Gruppe es selbst und seine Familie angehören. Wir wollen dem Kind eine gute und lebenswerte Perspektive in unserer Gesellschaft geben.
In diesem Sinne sehen wir ErzieherInnen unsere Aufgabe, neben unserem Bildungsauftrag, darin Halt zu geben und Trost zu spenden. Wir sind dabei, entdecken mit den Kindern und geben Impulse. Wir stärken durch unser Tun die sich entwickelnden Wurzeln des Kindes.
Im Zuge der Entwicklung wissen wir ErzieherInnen als Fachkräfte uns zum richtigen Zeitpunkt zurückzuziehen, zum Begleiten und Beobachten überzugehen und als ZuhörerIn und aufrichtige GesprächspartnerIn zur Verfügung zu stehen.
Wir fördern die Kinder in ihrer Selbstbestimmung und helfen, ein Gleichgewicht zwischen Freiheit und Grenzen zu finden.
Durch regelmäßige Fortbildungen und durch Fachgespräche überprüfen wir unser Handeln und sorgen damit für unser eigenes seelisches Gleichgewicht.
Unsere Grundhaltung ist von Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber jedem Kind geprägt.
Wir arbeiten familienergänzend nach dem situativen Ansatz mit dem Schwerpunkt auf Sprachentwicklung, Bewegung, gesunde Ernährung und Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Wir vermitteln den Kindern christliche und gesellschaftliche Werte und unterstützen sie bei der Entwicklung zu selbständigen, selbstbewussten, konfliktfähigen und zufriedenen Persönlichkeiten. Wir wollen, dass die Kinder die Fähigkeit erlangen sich in einer Gemeinschaft zu orientieren und ihren Platz zu finden.
Das Berliner Bildungsprogramm wurde für die Bildung, Erziehung, und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen bis zu ihrem Schuleintritt erarbeitet und gliedert sich in sieben Bereiche.
Die Kinder erwerben in einem geschützten Rahmen lebenswichtige Kompetenzen. Wir fördern und unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung durch Schulung der:
Die Förderung der Kompetenzen soll dazu führen, dass sich die Kinder entfalten und entwickeln können. Wir nehmen die Kinder so an wie sie sind, unabhängig von ihrem Tun wertschätzen wir sie. Wir erkennen die Bedürfnisse der Kinder und handeln entsprechend. Die Kinder werden in Planungen und Überlegungen zur Gestaltung des Alltags einbezogen. Uns ist es wichtig ein vertrauensvolles und freundschaftliches Verhältnis zu den Kindern aufzubauen und zu pflegen.
Einer unserer Schwerpunkte ist die Bewegungserziehung. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Kinder täglich genügend Bewegung haben. Wir unternehmen viele Spaziergänge in die umliegenden Parks und sind möglichst täglich in unserem Garten.
Dem Entwicklungsstand entsprechend turnen wir mit den Kindern zweimal in der Woche in Kleingruppen. Einmal in der Woche gehen wir mit einer Kleingruppe zur Wassergewöhnung in eine nahe gelegene Schule.
Wir wollen den Kindern ein positives und verantwortungsvolles Ernährungsverhalten mit auf den Weg geben. Dazu gehört für uns ein respektvoller und bewusster Umgang mit Lebensmitteln. Gemeinsame Mahlzeiten, einegewisse Ruhe und Gespräche bei Tisch sind gerade in unserer schnelllebigen Zeit sehr wichtig. Essen möchten wir als Genuss vermitteln und bieten es in einer gemütlichen und entspannten Atmosphäre an. Wir führen die Kinder auch an Lebensmittel heran, die zu Hause nicht auf den Tisch kommen. Fleisch und Wurst lassen wir ganz bewusst nur in Ausnahmefällen zu (bei Feiern, Festen). Wir gehen davon aus, dass alle Kinder genügend Fleisch und Wurst in ihren Familien essen.
Die Kinder werden von uns ermutigt auch mal ihnen unbekannte Lebensmittel zu kosten, aber kein Kind wird zum Essen gezwungen. Religiöse Besonderheiten, Allergien oder Unverträglichkeiten beachten wir und bieten Alternativen an. Unter Vermittlung von Esskultur verstehen wir, den Kindern die Handhabung von Messer, Gabel und Löffel zu zeigen, wir achten auf adäquates Benehmen bei Tisch, ein Tischgebet und gegenseitiges guten Appetit wünschen gehört ebenfalls dazu.
Da wir kein warmes Mittagessen anbieten können, nehmen die Kinder um 10.30 Uhr ein zweites Frühstück ein. Um allen Kindern ein ausgewogenes und gesundes Frühstück anbieten zu können bereiten wir das Frühstück frisch in der Kita zu. Bei der Zusammensetzung unseres Frühstücks richten wir uns nach den Empfehlungen der Ernährungspyramide. In Projektform kochen wir mit den Kindern auch Eintopf, Suppe, oder schneiden und mischen einen Obst- oder Gemüsesalat. Die Kinder haben jederzeit, auch außerhalb des Frühstücks, die Möglichkeit Getränke zu sich zu nehmen. Im Garten haben wir eine kleine Obst- und Gemüseecke. Dort pflegen die Kinder die Pflanzen und ernten für unser Frühstück.
Soziale und kulturelle Umwelt
Der Bereich soziales Leben ist die Verknüpfung von Bildung und soziale Entwicklung. Jeder Mensch braucht soziale Bindungen, um sich bilden zu können. In der Kita steht hier zum einen die Beziehung Kind - Erzieher, zum anderen die Beziehung Kind - Kind im Mittelpunkt.
In der ErzieherIn - Kind Beziehung legen wir Wert auf Vertrauen. Das Kind soll sich sicher sein in den ErzieherInnen verlässliche PartnerInnen zu finden, welche auf seine Sorgen und Nöte jederzeit eingeht.
In der Kind - Kind Beziehung möchten wir eine beratende Rolle einnehmen. Je nach Alter und Entwicklungsstand begleiten wir die Kinder in Konflikten und Fragen.
- Wir schaffen Freiräume für Diskussionen und gemeinsame Entscheidungen.
- Wir nehmen uns Zeit die Kinder in ihrer Kommunikation untereinander zu unterstützen.
- Wir fragen nach und formulieren Lösungen
- Wir senden klare Botschaften, um unsere Grenzen darzustellen, und unterstützen die Kinder auch ihre Grenzen verbal darzustellen.
- Wir geben den Kindern Raum bestimmte Entscheidungen im Tagesablauf eigenständig zu treffen. Deshalb stellen wir verschiedene Räume und Angebote zur Verfügung, und bieten die Möglichkeiten sich zurückzuziehen.
Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien
„Die Grenzen meiner Sprache(n) sind die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein)
Sprachliche Bildungsprozesse beginnen mit der Geburt. Das Kind nimmt die Sprache wahr, welche es umgibt, die Personen welche ihre Handlungen sprachlich begleiten. Bevor das Kind selber spricht, versteht es, dass Sprache etwas bewirken kann.
Das Kind erkennt also, das es selbst etwas bewirken kann, durch Kommunikation. Die Art der Kommunikation verändert sich mit der Entwicklung des Kindes, für uns Erwachsene ist in jeder Stufe der Entwicklung eines wichtig:
Wir signalisieren Interesse und Respekt, machen dem Kind deutlich, dass es sich lohnt eine Sprache zu erlernen.
Wir bieten dem Kind verschiedenste Erlebnisse, denn wer nichts erlebt kann nichts berichten, d.h. er kann und braucht seinen Wortschatz nicht erweitern.
Was fördern wir mit unserer Spracherziehung? (Beispiele)
Eigene Bedürfnisse auszudrücken, Interessen und Gefühle ausdrücken, sich Anderen mitzuteilen, eine eigene Meinung zu vertreten, Ideen zu verbalisieren, Gedanken und Ideen auszudrücken, Grenzen aufzuzeigen.
Sich mit anderen verständigen, aufmerksam zuhören, auf das Gehörte zu reagieren, konstruktive Beteiligung an Diskussionen, eigenes Wissen weitergeben, Unternehmungen mit anderen durchführen.
Sprachliche Äußerungen verstehen und wiedergeben, Laute und Lautverbindungen differenziert hören und bilden, Weitergeben was man zu einer Frage herausgefunden hat.
Nach der Bedeutung von Sätzen fragen, Nachfragen, wenn man nicht versteht, Informationen aus unterschiedlichen Quellen sammeln, Bereitschaft, von anderen zu lernen.
Wie setzen wir unsere Bildungsaufgaben um?
Im Kitaalltag: Sprachliche Rituale (Morgenkreis, Tischspruch), sich als Gesprächspartner anbieten (nicht aufdrängen), gemeinsames Singen, Tischgespräche führen (bei jedem Frühstück), mit anderen Kindern etwas aushandeln (Kinderkonferenz)
Spielmaterial: Rollenspielmaterial anbieten (Küche, Verkleidungskiste usw.), Bewegungsspiele in der Gruppe (Turnen), Bücher, welche zu Fragen anregen (Berufe, Wohnort, Körper, was gehört zusammen? usw.)
Raumgestaltung: Rückzugsm.glichkeiten (Kuschelecke und Hochebene), Kennzeichnung der Fächer, Garderobe usw. mit Symbolen, Geburtstagskalender, zugängliche Bücher, verschiedenste, zugängliche Materialien (Papier, Stifte, Experimentierecke)
Medien
Im Bildungsprogramm wird der Stellenwert der Medienpädagogik für die Arbeit in den Kindertagesstätten besonders in den Bildungsbereichen „Kommunikation: Sprachen, Schriftkultur und Medien“ und „naturwissenschaftliche Grunderfahrungen“ deutlich. Außerdem ziehen sich medienpädagogische Anregungen und Aussagen durch das gesamte Bildungsprogramm.
Kinder wachsen in einer medialen Welt auf. Sie beobachten Erwachsene bei ihrer Arbeit am Computer und sehen im Fernsehen neben Filmen auch Werbung. Kinderfilme und Hörspiele aus dem Kassettenrekorder und dem CD-Spieler lassen sie eintauchen in Geschichten aus anderen Welten und anderen Realitäten. Ebenso verhält es sich mit Computerspielen, Playstation, WII, Gameboy, etc. Die Kinder identifizieren sich mit ihren Helden aus den Geschichten und fiebern bei deren Erlebnissen mit. Die Kita ist ein Ort, an dem sie diese vielen Sinneseindrücke beispielsweise durch Rollenspiele verarbeiten können. Wir sehen es als unsere Aufgabe Kinder medienkompetent zu machen. Das bedeutet für uns, dass wir Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend an verschiedene Medien heranführen und ihnen die richtige technische Handhabung der Geräte zeigen, sowie ihnen die Möglichkeiten im Umgang mit verschiedenen Medien nahe bringen. Auch wollen wir die Kinder zu kritischem Medienverhalten ermutigen. Der Einsatz neuer Medien bietet für den Bereich der Kommunikation eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit Kindern ihre Welt zu reflektieren und darüber zu kommunizieren. Der Alltag der Kinder kann durch Videoaufnahmen, Fotos, Tonbandaufnahmen festgehalten und dokumentiert werden.
Bildnerisches Gestalten
Kinder beschreiten ganz eigene Wege die Welt kennen und verstehen zu lernen, sie greifen zu unterschiedlichen Mitteln. Sie malen, collagieren, benutzen plastische Materialien (Knete, Ton, Sand), Wasser, Papier und Dinge aus der Natur. Die Kinder erhalten bei uns Zeit und Raum mit vielen unterschiedlichen Materialien zu experimentieren: Papier, Pappe, Wolle, Filz, Knete, Tuschfarben, Buntstifte, Scheren, Klebe, Naturmaterialien und vieles mehr. Diese kreativen Beschäftigungen dienen dazu Geschicklichkeit und Feinmotorik auszubilden. Der kreative Arbeitsprozess und nicht das fertige Produkt steht für uns im Vordergrund.
In Projekten vermitteln wir Kindern Wissen über alte Künstler, deren Werke und Lebensumstände.
Musik
»Musik ist für viele Kinder und Erwachsene eine Quelle für reiche Empfindungen und für großen Genuss (BBP, Berlin 2004, S.81)« Musikalisches Empfinden gehört zu den Grundkompetenzen eines Menschen.
Wir alle können von Geburt an zwischen Tönen, Rhythmen und Stimmen unterscheiden, und wir alle werden mit unserem eigenen Musikinstrument geboren, unserer Stimme.
Die Förderung dieser angeborenen Grundkompetenz beinhaltet nicht nur eine Förderung der musikalischen Fähigkeiten, sondern hat Wirkung auf den Geist und die Seele eines Kindes, seine Intelligenz, seine sozialen Fähigkeiten, seine innere Ausgeglichenheit, und seinem inneren Bild von sich selbst.
Durch Sing- und Bewegungsspiele, das Experimentieren mit Instrumenten wird ein Rhythmusgefühl entwickelt und der Gleichgewichtssinn gefördert. Bewegung und Sprachförderung lassen sich gut in musikalischen Ausdrucksformen verbinden. Das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt, Konzentration und soziale Kompetenzen gefördert. Wir sind uns der Wirkung von Musik bewusst, und fördern diese durch:
- Gemeinsames, regelmäßiges Singen ( Morgenkreis )
- Unterstützung von Ritualen ( z.B. Geburtstage, Jahreszeiten, christliche Feiertage) durch Musik
- Erfahren der eigenen Stimme und des Körpers ( Tanz )
- Erfahrbar machen von Stille, Klangfarben und Rhythmus, Höhe und Tiefe
- Das Kennenlernen und Erkennen klassischer Musikinstrumente
- Das Kennenlernen von Liedern aus anderen Ländern
- Das Erzeugen eigener Geräusche mit verschiedenen Hilfsmitteln ( Stimme, Instrumente, Wasser, usw.)
- Fördern der Wahrnehmung von alltäglichen Geräuschen (Blätterrauschen, Verkehr, Telefon usw.)
- Bewusstes Wahrnehmen von Lautstärke
Mathematische Grunderfahrungen
Die Kinder machen bereits in den ersten Lebensjahren erste Erfahrungen mit Raum und Zeit und mathematischen Operationen wie Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen. Dabei entwickeln sich die Grundlagen für mathematisches Denken.
Um die Kinder in ihren Erfahrungen zu unterstützen und anzuregen, geben wir ihnen durch verschiedene Materialien speziell in unserer „Mathematik-Ecke“ aber auch in der ganzen Kita die Möglichkeit sich auszuprobieren. Wir bieten den Kindern z.B. unterschiedliche Waagen und Messbecher mit denen sie Wasser, Sand oder andere Dinge abwiegen oder abmessen können. Im Morgenkreis begegnen sie Zahlen durch abzählen der anwesenden Kinder und dem Finden der entsprechenden Zahlenkärtchen. Durch einen geregelten Tagesrhythmus und wiederkehrende Rituale entwickeln die Kinder ein Gefühl für Zeit und Raum. Im freien Spiel machen die Kinder mathematische Erfahrungen im Umgang mit Bausteinen, Steckern und Murmeln.
Naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen
Kinder erschließen sich die Natur mit all ihren Sinnen und erfahren so erste naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Die Beobachtungen der Kinder sind die Grundlage ihrer vielen Fragen. Unsere Aufgabe sehen wir darin den Kindern Anregungen und Hilfestellungen zur eigenständigen Beantwortung ihrer Fragen zu geben. Wir geben den Kindern Raum und Zeit selbständig naturwissenschaftliche und technische Phänomene zu erkunden. Dies geschieht einerseits durch angeleitete Experimente und andererseits durch das alltägliche Umwelterleben. Die Kinder haben jederzeit freien Zugang zu unserer „Forscher-Ecke“ und dürfen dort mit ausgewählten Materialien selbständig experimentieren.
Im Garten und bei Spaziergängen machen wir die Kinder auf Naturphänomene aufmerksam und gehen auf ihre Fragen ein. Jedes Jahr lassen wir uns von einer Mitarbeiterin der NABU Tiere und Pflanzen im nahe gelegenen Göschenpark erklären.
Das Freispiel


Beobachten und Dokumentieren
>>> Grafik folgt <<<
Mädchen und Jungen
Mit dem dritten Lebensjahr wird sich ein Kind seines Geschlechts bewusst. Das Kind beobachtet nun ganz genau welches Rollenverhalten von Männern, bzw. Frauen in seiner Umwelt erwartet wird.
Für uns bedeutet dies, das Rollenmuster thematisiert werden müssen. Gibt es Mädchen und Jungen Farben, Spiele, Filme? Kochen nur Frauen? Dürfen nur Mädchen gerne basteln? Diese und noch viele Fragen mehr ergeben sich in unserem Alltag. Wir möchten mit den Kindern hinterfragen, welche Rollenmuster ihnen im Alltag begegnen. Hierfür nutzen wir Bücher und Kinderkonferenzen. Aufmerksam reflektieren wir auch im Team unser eigenes Rollenverständnis, wir hinterfragen die Vielseitigkeit unserer Angebote und Materialien im Bezug auf gleichberechtigte Erziehung.
„Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erfüllung der Aufgaben(.....)sind die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern.“ Auftrag der Kindertagesstätte nach dem Kinder-und Jugendhilfe-Gesetz Artikel 1§ (3)
Interkulturelle Arbeit mit Kindern
Wir respektieren Kinder und Eltern aus allen Kulturen und Traditionen und heißen sie willkommen. Das Kennenlernen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen empfinden wir als Bereicherung. Wir vermitteln den Kindern die Wertschätzung anderer Kulturen im täglichen Umgang miteinander und durch Projekte. Als Einrichtung in evangelischer Trägerschaft ist die christliche Erziehung und die Teilnahme am Gemeindeleben ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Bevor wir gemeinsam essen, sprechen wir ein Tischgebet und einen Tischspruch. Einmal im Monat besucht uns der Gemeindepfarrer/die Gemeindepfarrerin und vermittelt den Kindern biblische Geschichten kindgerecht aufbereitet. Gemeinsam mit den beiden anderen Kitas der Gemeinde treffen wir uns einmal im Monat in der Dorfkirche. Dort hält der Gemeindepfarrer/die Gemeindepfarrerin einen kindgerechten Gottesdienst für uns. Durch das gemeinsame Vorbereiten kirchlicher Feste, wie Ostern, Erntedank, St.Martin, Nikolaus und Weihnachten bringen wir den Kindern den Inhalt dieser Feste nahe. Jedes Jahr nehmen wir mit Kindern und Eltern am Gemeindefest teil.
Inklusion von Kindern mit Behinderung
Im Grundgesetz ist verankert, dass alle Menschen gleichgestellt sind, behinderte und nicht behinderte, und dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf.
Wir sehen die Aufnahme von Kindern mit erhöhtem und wesentlich erhöhtem Förderbedarf in unsere Einrichtung als wichtigen Aspekt unserer Arbeit. Wir verfolgen eine Pädagogik der Inklusion. Das bedeutet, dass nicht das Defizit oder die Einschränkung durch die Behinderung im Vordergrund steht, sondern dass das Kind mit 16 Konzeption Kita in der Scheune Stand Februar 2011 all seinen Stärken, Wünschen, Interessen und Liebenswürdigkeiten am Leben in der Kita teil hat. Kinder mit und ohne Behinderungen lernen miteinander und voneinander für ihr jetziges und zukünftiges Leben. Wir richten uns nach den gesetzlichen Grundlagen, welche im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG §35a) und dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG §39 und §40) zu finden sind. Im Rahmen dieser Gesetze ist geregelt, dass Kinder, die körperlich, geistig oder seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind, einen Anspruch auf Förderung haben. Der Anspruch auf besondere Förderung eines Kindes nach den genannten Paragraphen wird durch eine ärztliche Untersuchung in einer amtlich dafür zugelassenen Stelle festgestellt und bescheinigt. Auf Grundlage dieser Bescheinigung wird ein Kitagutschein für einen Integrationsplatz in der Kita ausgestellt.
Voraussetzung für integrative Arbeit ist die Mitarbeit einer Facherzieherin für Integration oder einer Heilpädagogin. Weiterhin sind unter Umständen bestimmte räumliche Voraussetzungen oder Fachkompetenz in Bezug auf die Besonderheiten einer Behinderung zu beachten. Beides klären wir im Aufnahmegespräch. Die Inklusion eines Kindes mit erhöhtem oder wesentlich erhöhtem Förderbedarf ist Aufgabe des gesamten Teams, wobei die Facherzieherin für Integration ein besonderes Augenmerk auf das Kind hat. Sie begleitet und fördert das Kind im Freispiel, unterstützt integrative Spielprozesse und steht dem Kind bei pädagogischen Angeboten hilfreich zur Seite. In allen Situationen werden bei Bedarf Kleingruppen gebildet, um die pädagogischen Ziele zu erreichen. Behinderungen können nicht beseitigt oder „weggefördert“ werden. Unser Ziel ist es also auch, die Kinder auf ein Leben mit ihrer Behinderung vorzubereiten, Selbstvertrauen aufzubauen und die größtmögliche Selbständigkeit zu erreichen. Weiterhin ist uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Wir möchten den Eltern Ansprechpartner bei aktuellen Fragen sein, ihnen Unterstützung und weitere Hilfsangebote außerhalb der Kita aufzeigen.
Die zuständige Facherzieherin für Integration beobachtet das Kind, dokumentiert ihre Beobachtungen, erstellt einen individuellen Förderplan und tauscht sich regelmäßig in Gesprächen mit den Eltern, dem Team und mit den Therapeuten (z.B. Logopädie, Ergotherapie) des Kindes aus. Die Häufigkeit der Eltern- und Therapeutengespräche richtet sich nach dem Förderbedarf des Kindes. Die Zusammenarbeit mit den Therapeuten dient der bestmöglichen Förderung des Kindes.
So wird zum Beispiel der Förderplan unter anderem auch nach Rücksprache mit den Therapeuten erstellt.
Gestaltung der Räume
Die zwei Räume unserer Kita sind für alle Kinder zugänglich. Der untere Raum ist der eigentliche Gruppenraum. Hier werden die Kinder morgens empfangen, hier finden der gemeinsame Morgenkreis, die Geburtstagsfeiern, und auch das Frühstück statt.
Im Tagesverlauf teilen sich die Kinder jedoch auf. In der Regel spielen dann die jüngeren Kinder im unteren Gruppenraum, die älteren Kinder gehen in den oberen Raum. Dem entsprechend sind die Räume unterschiedlich ausgestattet. So finden sich unten viele Spielmaterialien für Rollenspiele, etwa eine Küche, Puppen und Stofftiere. Dazu kommen Autos, Holzeisenbahn und viele Bausteine. Beliebt sind die vielen freizugänglichen Puzzle und Bücher, und natürlich die Hochebene.
Auch im oberen Raum gibt es Material für Rollenspiele, wie eine Verkleidungskiste, ein Puppenhaus usw. Im oberen Raum befindet sich aber auch unsere Experimentecke, mit vielen Flaschen, Pinzetten, zwei Waagen, Perlen, Zangen und vielem mehr. Ein kleines Büro lädt mit Papier, Stiften und Scheren zum Spielen ein. Freizugänglich sind auch Brettspiele, Legosteine und große Bauelemente.
Bei all unseren Spielsachen achten wir auf Wertigkeit, wir bevorzugen Holzspielzeug.
Allgemein möchten wir eine warme Atmosphäre herstellen, in der sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen.
Gestaltung des Tagesablaufs und das Lernen im Alltag
Der Tag beginnt mit einem musikalischen Morgenkreis, bei dem die Kinder ermuntert werden frei vor der Gruppe zu reden. Um den Kindern ein ihrem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechendes Lernen zu ermöglichen, werden sie nach dem Morgenkreis für verschiedene Angebote in Gruppen aufgeteilt. Nach dem Frühstück haben die Kinder die Möglichkeit sich wieder altersmäßig zu durchmischen und einem kreativen Freispiel zu widmen.
In unserer Einrichtung wird kein Mittagessen angeboten. Dafür bieten wir ein gesundes vegetarisches zweites Frühstück gegen 10.30 Uhr, welches von den Eltern organisiert und finanziert wird.
Regeln in der Kindertageseinrichtung
Regeln erleichtern das Miteinander. Kindern bieten Regeln den nötigen Halt, um sich orientieren zu können. ErzieherInnen ermöglichen sie den Tagesablauf zu strukturieren, so dass sie ihren Aufgaben gerecht werden können. Wir bitten daher auch Sie als Eltern, sich zum Wohle Ihrer Kinder an unsere Regeln zu halten.
- Zwischen 8.30 Uhr und 8:50 sollen alle Kinder in die KITA gebracht werden.
- Die Kinder müssen einer zuständigen ErzieherIn übergeben werden, erst damit beginnt unsere Aufsichtspflicht.
- Bitte helfen Sie Ihrem Kind die Kleidung so weg zulegen, dass das Kind sie allein anziehen kann (z.B. Schuhe aufmachen, Ärmel richtig herausziehen).
- Bevor Sie sich von ihrem Kind verabschieden, räumen Sie bitte die Mal- oder Spielsachen, die Sie mit ihrem Kind benutzt haben, auf.
- Wir ErzieherInnen stellen gemeinsam mit den Kindern die Stühle für den Morgenkreis auf. Der Morgenkreis beginnt um 9.00 Uhr. Sollten Sie später kommen, warten Sie bitte mit Ihren Kindern leise vor der Tür bis wir Ihre Kinder hereinholen.
- Als Eltern sind Sie für die Garderobenfächer ihrer Kinder verantwortlich. Die Hausschuhe werden nach dem Abholen ins Fach gestellt, damit morgens zügig durchgewischt werden kann.
- Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind Wechselsachen, gegebenenfalls Windeln und Feuchttücher hat.
- Bitte beschriften Sie die Kleidung Ihres Kindes.
- Bitte achten Sie darauf, dass in den Kleidungsstücken Ihres Kindes keine Kordeln stecken. Wir sind von der Unfallkasse verpflichtet worden alle Kordeln zu entfernen (Strangulationsgefahr).
- Bitte akzeptieren Sie, dass sich die Kinder in Haus und Garten schmutzig machen dürfen.
- Wenn nichts anderes vereinbart wurde, ist das Mitbringen von Spielzeug erlaubt. Sollten sich hierdurch Schwierigkeiten ergeben, wie Ausgrenzung von Kindern oder eine unüberschaubare Anzahl von mitgebrachtem Spielzeug, können wir zu anderen Regelungen kommen. Grundsätzlich müssen die Kinder alleine auf ihre Sachen achten. Wir übernehmen auch keine Haftung für mitgebrachte Sachen. Kriegsspielzeug ist nicht erlaubt.
- Die Abholzeit beginnt um 13 Uhr, bitte kommen Sie nur nach Absprache mit den Mitarbeiterinnen früher, um Ihr Kind abzuholen.
- Bitte verteilen Sie keine Süßigkeiten oder andere Lebensmittel an die Kinder. Sie können an einem Bonbon ersticken, allergisch auf bestimmte Lebensmittel reagieren, eine ärztliche Untersuchung vor sich haben oder andere Eltern möchten den Appetit auf das Mittagessen erhalten.
- Bitte helfen Sie Ihren Kindern beim Aufräumen, wenn Sie es abholen.
- Sollte Ihr Kind erkrankt sein, informieren Sie uns bitte morgens. In folgenden Fällen benötigen wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt:
- Fehlzeit von länger als 5 Tagen aus unbekannten Gründen
- Krankheiten im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (Scharlach, alle Kinderkrankheiten, Salmonellen, Keuchhusten, Norovirus, etc.)
- Bindehautentzündung
- Magen-Darmerkrankungen mit oder ohne Durchfall, welche länger als einen Tag anhalten sowie bei fieberhaften Infekten
- Bitte akzeptieren Sie, dass wir den Kindern keinerlei Medikamente, Salben, Nasentropfen, Hustensäfte etc. geben dürfen (einzige Ausnahme: Ihr Kind benötigt dauerhaft lebensnotwendige, vom Kinderarzt verordnete Medikamente).
nach oben
Übergänge
Die Eingewöhnung
In der Regel nehmen wir Kinder nach der Sommerschließung auf. Die Neuaufnahme wird zeitlich gestaffelt, damit jedes neue Kind die notwendige Aufmerksamkeit erhält. Jedes Kind muss in dieser Phase von einer Bezugsperson (Vater, Mutter) begleitet werden. Um den Kindern die Eingewöhnung zu erleichtern, laden wir die Eltern ein uns mit Ihrem Kind vorzugsweise in den Sommermonaten nach Absprache schon vor dem ersten Kindergartentag zu besuchen. Die Zusammenarbeit von Eltern und Erzieherinnen ist gerade in der Eingewöhnungsphase sehr wichtig. Nur wenn sich zwischen Eltern und Erzieherinnen ein Vertrauensverhältnis entwickelt, wird sich das Kind gut einleben können. Wir fordern die Eltern auf schon vor der Eingewöhnung mit Ihrem Kind darüber zu reden, dass es bald jeden Tag in den Kindergarten geht und dort einige Zeit ohne seine Eltern bleibt. Für die Eingewöhnung sollten Eltern 1-3 Wochen einplanen. In dieser Zeit steigern wir die tägliche Aufenthaltsdauer des Kindes langsam. Wir beginnen in der 1. Woche je nach Alter mit 1 - 2 Stunden. In den ersten Tagen bleiben die Eltern noch einige Zeit im Kindergarten in der Nähe Ihres Kindes und steigern Ihre Abwesenheit in Absprache mit der Erzieherin schrittweise. Solange die Eltern im Kindergarten bleiben bilden sie nur die sichere Rückzugbasis für Ihr Kind. Die Eltern sollen sich nicht für ihr Kind verantwortlich fühlen oder mit ihm spielen. Dies würde unsere Kontaktaufnahme zu dem Kind erschweren. Für das Kind ist es wichtig, dass die Eltern sich immer von ihm verabschieden bevor sie den Kindergarten verlassen. Bei Trennungsschmerz kümmern wir uns intensiv um das Kind. Auch für die Eltern ist die Trennungssituation nicht immer leicht. Die Eltern sollen ermutigt werden sich bei auftretenden Fragen und Unsicherheiten an die Erzieherinnen zu wenden. Die Eltern dürfen sich telefonisch nach dem Wohlergehen Ihres Kindes erkundigen wenn der Abschied von ihrem Kind belastend war. Nur wenn die Eltern sich wohl fühlen, wird das Kind Vertrauen zu uns entwickeln können. Tränen des Kindes drücken Trennungsschmerz aus, der aber meist schnell vergessen ist, wenn die Eltern den Kindergarten verlassen haben.
Kinder unter 3 Jahren
Das Kind unter drei Jahren benötigt mehr körperliche und seelische Zuwendung und mehr Aufmerksamkeit in allen Bereichen (z.B. beim An- und Ausziehen, Gefahrenvermeidung, Hygiene).
Vor allem in der offenen Arbeit braucht das zweijährige Kind auch einen geschützten Rahmen, der ihm Sicherheit und Freiraum für seine Entwicklung bietet. Das heißt neben den unterschiedlichen Angeboten für alle Kinder braucht es gezielte Entwicklungsanreize und altersspezifische Angebote.
Kinder, die in die Schule kommen
Damit alle Kinder Übergänge positiv erleben können, ist es vor allem wichtig, dass sie Selbstvertrauen haben – ausgehend von dieser wichtigen Basis ist es erst möglich vertrauensvoll und voller Neugierde auf neue Situationen zuzugehen. Die sozialemotionalen Fähigkeiten die bei dieser Situation Kinder im Gleichgewicht halten wurden lange Zeit unterschätzt. Stattdessen wurde auf kognitive Fähigkeiten der Schwerpunkt gelegt. Kinder die eine sichere emotionale Basis besitzen, können sich veränderten und neuen Situationen stellen, wenn sie in Bezug auf ihre individuelle Situation behutsam auf diese vorbereitet werden. Das (schöpferische) Lernverhalten von Kindern basiert auf dieser Theorie. Kinder die unsicher sind und Ängste haben, haben es deutlich schwerer mit neuen Situationen und Lerninhalten umzugehen. Im Umkehrschluss heißt das für Pädagogen eine sichere emotionale Basis (Selbstvertrauen) der Anfang für alle Bildungsprozesse ist. Auch Kinder mit Ängsten und Unsicherheiten lernen ihre gesamte Kindheit hindurch, um aber individuelle und freudebereitende Lerninhalte zu erreichen benötigen sie Stärkung und Unterstützung ihrer sozial-emotionalen Persönlichkeitsentwicklung. Es ist daher wichtig, dass die familiären (Eltern) und außerfamiliären Bezugspersonen (ErzieherInnen, LehrerInnnen) das Kind auf diesen Prozess des Übergangs in die Schule vorbereiten und begleiten. Sie sollten den Kindern Sicherheit, Vertrauen, Ermutigung und Halt geben um einen sanften Übergang für die Kinder zu schaffen. Stabil verfügbare Bezugspersonen die Zuwendung, Schutz und Aufmerksamkeit zu teil werden lassen, geben Kindern die Sicherheit sich in neuen Situationen zurechtzufinden.
Vorbereitung auf die Schule beginnt bei uns nicht erst im letzten Jahr vor der Schule, sondern mit dem ersten Tag in der Kita. Eine gute Vorbereitung auf die Schule bedeutet nicht, lesen, schreiben und rechnen üben. Es geht vor allem darum, die Kinder mit Geduld und Zuwendung in ihrer Selbstständigkeit und ihrem Selbstbewusstsein zu unterstützen. In unserem Alltag gibt es viele Aktivitäten, die erfolgreiches Lernen in der Schule vorbereiten:
Sprache und Schreiben
- Interesse an Büchern und Geschichten entwickeln
- Eine gehörte Geschichte nacherzählen
- von eigenen Erlebnissen und Ideen berichten
- zuhören und Gedanken von anderen nachvollziehen
- vereinbarte Gesprächsregeln einhalten
- kleine Gedichte und Reime aufsagen
- Lieder singen
- den eigenen Vornamen schreiben
- Wissen, dass Schriftzeichen Bedeutungen tragen
- sich Begriffe merken und anwenden
Mathematik
- Zahlen in der Umgebung entdecken, ordnen und über ihre Bedeutung sprechen
- beim Essen, Spielen, ...konkrete Gegenstände zählen
- Würfelspiele spielen
- Formen und Muster aus verschiedenen Materialien legen und zeichnen
- mit Bauklötzen Bauwerke bauen
- Legosteine, Blätter, Steine,... nach der Größe sortieren und beschreiben
- den höchsten Baum, die kleinste Blume finden
- auf Spaziergängen die Umgebung beschreiben (oben, unten, vorne, hinten...)
- beim Kochen und Backen Zutaten auswiegen und abmessen
- Wasserspiele: den Wasserstand im Glas, in der Badewanne beobachten
Bewegung und Konzentration
- die eigenen körperlichen Möglichkeiten und Grenzen kennen
- Grenzen anderer akzeptieren
- einen Ball fangen und werfen
- Treppen steigen im Wechselschritt
- rückwärts, seitwärts und auf Zehenspitzen gehen
- klettern, balancieren und schaukeln
- auf einem Bein hüpfen
- einen Knoten machen und eine Schleife binden
- ein Spiel nach Regeln von Anfang bis Ende spielen
- Umgang mit Schere, Klebstoff, Stift und Pinsel
Selbstständigkeit
- eine eigene Meinung vertreten und diese begründen
- neugierig und offen für Erfahrungen und Wissen sein
- nachfragen wenn man etwas nicht versteht
- Vertrauen in die eigenen Kräfte entwickeln
- den Tagesablauf verstehen und aktiv mit gestalten
- den vollständigen Namen, das Alter und die Adresse kennen
- in bekannten Räumen (z.B. Kita) zurechtfinden
Leben in der Gruppe
- Kontakt zu Kindern in der Gruppe aufnehmen
- eigene Ideen und Vorschläge in die Gruppe einbringen
- Konflikte aushandeln und Kompromisse schließen können
- Kritik äußern und annehmen können
- vereinbarte Regeln akzeptieren und einhalten
- wissen, dass man bei einem Spiel nicht immer gewinnen kann
nach oben
Zusammenarbeit
Die Rolle der Leiterin
Die Kita-Leitung wird von der Leiterin in Kooperation mit der stellvertretenden Leitung wahrgenommen. Die Leitung der Kita in der Scheune verantwortet die Arbeit der Einrichtung gegenüber den Eltern und dem Träger und nimmt die Fach- und Dienstaufsicht gegenüber den Mitarbeiterinnen wahr. Sie kennt die gesetzlichen Grundlagen und wendet sie zum Wohle der Einrichtung an. Die Leitung nimmt eine Schlüsselposition in der Einrichtung sowie in der Zusammenarbeit mit den Eltern, mit der Kirchengemeinde, dem Kirchenkreis und dem sozialen Umfeld ein. Die Leiterin motiviert ihr Team, sorgt für Informationsfluss und Transparenz und ist neutrale Ansprechpartnerin bei Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Teams oder zwischen Eltern und ErzieherInnen. Den Kompetenzen der Mitarbeiterinnen entsprechend, delegiert sie Aufgaben und ermutigt sie zu Fortbildungen.
Die Leitung der Kita ist zuständig für Gremienarbeit (Träger, Gemeinde, Gemeindeberatung, Öffentlichkeit, Zusammenarbeit mit anderen Kitas, Leiterinnen- Konvente).
In der pädagogischen Arbeit macht sie gezielte Angebote für die Kinder und ist auch Bezugserzieherin für eine bestimmte Anzahl von Kindern.
Zusammenarbeit im Team
Wir treffen gemeinsame Absprachen und halten sie ein. Einmal in der Woche treffen wir uns zu einer kurzen Dienstbesprechung und planen die pädagogischen Angebote der Woche. Einmal monatlich ist diese Dienstbesprechung länger und es werden aktuelle Themen besprochen. Wir unterstützen und helfen uns gegenseitig, Probleme und Wünsche sprechen wir zeitnah an und stellen sie zur Diskussion. Eine gute Atmosphäre und Offenheit sind uns wichtig. Wir tauschen uns regelmäßig über die Kinder aus. Wir erwarten in unserem Team Konfliktfähigkeit und einen angemessenen Umgang mit Konfliktsituationen.
Besprechungen
Vor- und Nachbereitung von pädagogischen Angeboten
Jeden Montag treffen sich alle pädagogischen MitarbeiterInnen von 13.30 bis ca. 14 Uhr um alle Angebote für die Woche zu koordinieren und zum Reflektieren der vergangenen Woche. Je nach aktuellem Personalschlüssel kann diese Besprechung auch entfallen. PraktikantInnen im Anerkennungsjahr nehmen an der Besprechung teil.
Dienstbesprechung
Jeden ersten Montag im Monat treffen sich alle pädagogischen MitarbeiterInnen von 13.30 bis ca. 15.30. Hier werden Informationen ausgetauscht, Projekte geplant, fachliche Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen. Dienstbesprechungen werden protokolliert und durch die Leiterin in Kooperation mit der Stellvertretung vorbereitet. Alle MitarbeiterInnen können Themenvorschläge einbringen.
PraktikantInnen im Anerkennungsjahr nehmen an der Besprechung teil.
Team-Tage
Einmal jährlich wird die Kita für 2 Tage geschlossen, damit die MitarbeiterInnen an der Konzeption oder anderen für die Kita relevanten Themen arbeiten können. Erfahrungsgemäß reichen dafür die Dienstbesprechungen nicht. Die Team-Tage können auch mit fachlicher Unterstützung von außen stattfinden.
Mitarbeiterbesprechung
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchengemeinde treffen sich einmal im Monat um die Arbeit der Gemeinde zu koordinieren. Die Kita-Leitung oder die Stellvertreterin nimmt an diesem Treffen teil.
Leitungs-Konvente
Die Kita-Leiterin nimmt regelmäßig (ca. alle 4 Wochen) an den Leiterinnen-Konventen des Kirchenkreises teil, welche von der Gemeindeberatung vorbereitet und geleitet werden.
Stellvertreterinnen-AG
Die Stellvertreterin nimmt regelmäßig an der Stellvertreterinnen-AG teil. Diese wird ebenfalls von der Gemeindeberatung vorbereitet und geleitet.
Integrations-AG
Eine Facherzieherin für Integration aus dem Team nimmt nach Absprache an der regelmäßig stattfindenden Integrations-AG teil. Die AG wird von der Gemeindeberatung vorbereitet und geleitet. Sie sichert aktuelles Fachwissen und den Informationsaustausch.
Zusammenarbeit mit PraktikantInnen
PraktikantInnen sind unser beruflicher Nachwuchs und deshalb sehr wichtig. Eine ErzieherIn ist jeweils für die Praktikantenanleitung zuständig. Wer die Betreuung und die abschließende Beurteilung übernimmt wird aktuell besprochen. PraktikantInnen sind kein Ersatz für eine ausgebildete ErzieherIn.
Zusammenarbeit mit dem Träger
Wir richten uns in unserer Arbeit auch nach den Richtlinien des Trägers. Es findet ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen der Kitaleitung und dem Träger statt.
Erziehungspartnerschaft zwischen ErzieherInnen und Eltern
Familie und Kita sind gemeinsam für das Wohl der Kinder verantwortlich. Eine positive Zusammenarbeit und offene Atmosphäre sind darum Grundlage für ein gelingendes Miteinander.
Elternmitarbeit in unterschiedlicher Form ist erwünscht und teilweise auch notwendig. Die Eltern sind in Abstimmung mit den ErzieherInnen für den Einkauf des Frühstücks für die Kinder verantwortlich. Weitere Beispiele für Elternmitarbeit sind die Gestaltung des Sommerfestes, die Mithilfe beim Gemeindefest, die Unterstützung bei pädagogischen Angeboten oder Begleitung bei Ausflügen.
Wir bieten einmal im Jahr ein Elterngespräch an, bei dem wir über den Entwicklungsstand des Kindes informieren und den Inhalt des Sprachlerntagebuches besprechen.
Eltern sind fast immer die wichtigsten Bezugspersonen ihrer Kinder, und somit auch die wichtigsten Partner für uns ErzieherInnen bei der Bildung und Erziehung der Kinder. Zu einer gelingenden Zusammenarbeit zwischen ErzieherInnen und Eltern gehören der intensive und regelmäßige Austausch und die Abstimmung über Bildungs- und Erziehungsziele.
Im Einzelnen heißt das für uns:
- Wir suchen eine vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zu allen Eltern.
- Wir haben eine demokratische Kultur, in der Mitwirkung durch die Eltern erwünscht ist.
- Zweimal im Jahr laden wir zu Elternabenden.
- Wir freuen uns über Vorschläge, Kritik und Wünsche unserer Eltern.
- Wir gehen mit persönlichen Informationen und Belangen vertraulich um.
- Wir führen regelmäßige Elterngespräche über die Entwicklung der Kinder, unsere Beobachtungen und Wahrnehmungen (individuell, mindestens jährlich).
Organisatorisches
Die Lebensmittel für das Frühstück werden von den Eltern in festgelegter Reihenfolge eingekauft. Ein Elternteil wird zu Beginn des Kitajahres zum Kassenwart gewählt und sammelt am 1. eines jeden Monats das Frühstücksgeld ein. Die Höhe des Beitrags für das Frühstück berücksichtigt Urlaubs- und andere Fehlzeiten. Deshalb muss er jeden Monat entrichtet werden, unabhängig von Schließzeiten der Kita, Krankheit oder Urlaub.
Eine der gewählten Elternvertreterinnen führt die Gruppenkasse. In diese Kasse zahlen die Eltern pro Kind zu Monatsbeginn 2 Euro. Aus der Kasse werden die Fotos für die Sprachlerntagebücher und kleinere Anschaffungen für die Kita und die Kinder bezahlt.
Außerdem werden je nach Kassenlage Zuschüsse für Ausflüge und Feste gewährt.
nach oben
Kontakte der Kindertageseinrichtung nach außen
Zusammenarbeit mit anderen Kindertageseinrichtungen und mit Schulen
Wir organisieren zusammen mit den beiden anderen Kindertagesstätten der Kirchengemeinde Projekte und Veranstaltungen für die Kinder (z.B. St. Martinsfest, Theaterbesuche). Weiterhin treffen wir uns monatlich zum gemeinsamen Gottesdienst und besuchen uns in unseren Einrichtungen. Die ErzieherInnen der Kindertagesstätten treffen sich regelmäßig, auch auf Kirchenkreisebene, in verschiedenen Arbeitsgruppen.
Im Sommer vor der Einschulung besuchen wir mit unseren ältesten Kindern die Münchhausen Grundschule und nehmen an einer Unterrichtsstunde teil.
Kontakte zu anderen Institutionen
Wir besuchen Fortbildungen der Sprachberatungsstelle in der Teichstrasse, lassen uns dort bei Bedarf beraten oder empfehlen bei Unsicherheiten Eltern eine Beratung. Weiterhin tauschen wir uns mit einer nahe gelegenen Praxis für Logopädie aus.
Öffentlichkeitsarbeit/Darstellung der Kindertageseinrichtung nach außen
Die Kita in der Scheune verfügt über eine Homepage (www.kitainderscheune.de) im Internet. Auf dieser Homepage werden aktuelle Termine bekanntgegeben und für Eltern interessante Themen besprochen.
Über unsere Email-Adresse
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
kann man uns erreichen. Die Emails werden täglich abgerufen. Weiterhin haben wir in verschiedenen Institutionen Flyer ausliegen.
nach oben
Qualitätsentwicklung
Die Qualität unserer pädagogischen Arbeit wird im Wesentlichen durch folgende Punkte bestimmt:
- Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, Qualitäts-und Rahmenbedingungen (Berliner Bildungsprogramm, interne und externe Evaluation)
- Pädagogische Konzeption und ihre jährliche Überarbeitung
- Fachberatung
- Regelmäßige Fortbildungen und Erweiterung der Fachkompetenz durch das Lesen von Fachliteratur
- Monatliche Dienstbesprechungen und wöchentliche Vor- und Nachbereitung unserer pädagogischen Angebote
- Relation zwischen Fachpersonal und Kinderzahl
nach oben
Anhang
Wichtige Anschriften & Telefonnummern
Träger der Einrichtung Ev. Kirchengemeinde Alt-Wittenau Alt-Wittenau 29 13437 Berlin Tel. 437 212 62 |
Pfarrer Lutz Langner Alt-Wittenau 29 13437 Berlin Tel. 437 212 64 |
Arbeitsstelle für Gemeindeberatung/Kita Michael Kopplin (Qualitätsmanager) Alt-Wittenau 73 13437 Berlin Tel. 411 27 77 |
Bezirksamt Reinickendorf Tagesbetreuung für Kinder Nimrodstr. 4-14 13469 Berlin Tel. 90 294-6676 |
Monika Michaelis Alt-Wittenau 73 13437 Berlin Tel. 414 59 09 |
Beratungsstelle für Sprachbehinderte Teichstr. 65 13407 Berlin Tel. 90 294-5035 29 |
nach oben